Habt ihr schon vom Black Friday gehört? Wer hat nicht schon von diesem verrückten Freitag gehört, der einem der gefeiertsten (wenn nicht sogar dem gefeiertsten) Feiertag des Jahres in den Vereinigten Staaten folgt: Das Thanksgiving-Fest?

Es wird gesagt, dass der Schwarze Freitag ursprünglich das Signal für den Beginn des Feiertagseinkaufs war. Von da an wurden Geschenke gekauft und Vorbereitungen für Weihnachten getroffen. Aber natürlich brauchte es nicht viel, um den Verkauf im Land von Uncle Sam anzukurbeln. Nach und nach wurden Rabatte auf alles, was verkauft werden konnte, immer bedeutender, und der Schwarze Freitag wurde zu einem großen Verbraucherfest. Und da die amerikanischen Konsumgewohnheiten dazu neigen, nach Europa exportiert zu werden, gewinnt der Schwarze Freitag auf dem alten Kontinent seit Anfang 2010 an Stärke.

Wer sind die echten Gewinner des Schwarzen Freitags?

Während der “schwarzen” Woche sind die Schnäppchen so unwiderstehlich, dass wir alle möglichen Bedürfnisse erfinden, um unsere oft zwanghaften Einkäufe zu rechtfertigen. Wenn vor 10 Jahren die Verbrauchermassen noch so weit gingen, dass es in Einkaufszentren zu Unruhen kam, so bleiben wir heute ruhig zu Hause, verbunden mit den Giganten des Online-Verkaufs, die es sich leisten können, ihre Artikel fast “wegzugeben”… Und als neueste Entgleisung dieses Konsumexzesses haben wir sogar erfahren, dass der Name “BLACK FRIDAY” jetzt ein geschütztes Warenzeichen ist. Vorsicht! Einzelhändler, die durch Werbung für den Black Friday in den Hof der Giganten eindringen wollen, sind natürlich hohen Geldstrafen ausgesetzt.

Gerade in Zeiten einer Pandemie sind die kleinen lokalen Einzelhändler die großen Verlierer in diesem Konsumwettlauf. Sie können offensichtlich nicht mit all den Online-Monstern dieser Welt konkurrieren. Auch unser Planet wird vom Schwarzen Freitag hart getroffen… denn wer übermäßig konsumiert, vergeudet übermäßig viel. Wir werfen das Alte für das Neue weg, wir verbrauchen Verpackungen, Pappkartons für den Versand… ganz zu schweigen von all den Postwagen, die Treibhausgase ausstoßen.

Green Friday: Die Eat Small Art!

Bei Eat Small haben wir beschlossen, uns nicht daran zu beteiligen und haben beschlossen, die schwarze Woche des Konsums mit der Green Friday zu markieren. Wir glauben, dass es wichtig ist, gute Verbrauchergewohnheiten zu fördern und besonders in Zeiten einer Pandemie ein klimafreundliches Konsum zu ermutigen, der die richtigen Menschen unterstützt.
Wir werden daher keine Rabatte in unserem Online-Shop anbieten sondern die Gelegenheit nutzen, um den Hunden zu helfen. Für jeden Einkauf während des GRÜNEN FREITAGs spenden wir dem Tierheim Berlin 500g unseres WALD-Futters.

Wir laden euch ein, darüber nachzudenken, wie ihr während dieser Woche konsumiert, und wir laden euch ein, an unserer Eat Small Green Friday Challenge teilzunehmen. Es ist ganz einfach. Wenn ihr in den nächsten Tagen einkaufen möchtet, stellt euch diese 3 Fragen:

1. Trägt der Kauf dieses Produkts zu meiner Gesundheit oder zur Gesundheit meines Hundes bei?

2. Welche Auswirkungen hat mein Kauf auf die Umwelt? Kann ich diese Auswirkungen reduzieren?

3. Hilft dieser Kauf, die richtigen Personen (den Hersteller, den Einzelhändler, der es in den schwierigen Zeiten einer Pandemie mehr denn je braucht) zu unterstützen?

 

Lasst uns in diesem besonderen Jahr 2020 die Gelegenheit nutzen, über die Art und Weise, wie wir konsumieren, und über die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf andere und auf den Planeten nachzudenken.

Véronique Glorieux ist eine kanadische Tierärztin, die mehr als 10 Jahre medizinische Arbeit und Erfahrung mit Hunden und Katzen gesammelt hat und nun in Berlin lebt. Da Tierwohl und Umwelt zwei Themen sind, die sie sehr bewegen, hat sie Eat Small – Insect Power mitgegründet. Sie nutzt die gesammelten Erfahrung aus ihrer Praxis, um mit gesundem und nachhaltigem Haustierfutter aus Insektenprotein sowohl die Gesundheit von Haustieren als auch des Planeten zu unterstützen.

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